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Humor in der Antike

Die Lebensgeschichte des Aeneas findet in vielen mythologischen Quellen häufige Erwähnung. Er soll einer Nebenlinie des trojanischen Herrschergeschlechts entstammen und während des Krieges um die Stadt schwer verwundet worden sein.

Als seine Heimat » Troja bereits in Flammen steht und dem Untergang preisgegeben ist, hat er eine Erscheinung, die ihn zur Flucht auffordert mit der Mission, Stammvater eines neuen Landes zu werden.

Zusammen mit Vater, Sohn und Frau, die er später jedoch im Getümmel verliert, schart er einige Gefolgsleute um sich und macht sich auf die Seereise. Wie nicht anders zu erwarten, wird es eine Fahrt voller Hindernisse, was sowohl Homer als auch später – noch ausführlicher – » Vergil ausschmücken. Schließlich strandet der Trupp an der afrikanischen Küste, nämlich bei Karthago, wo sich die Herrscherin » Dido in ihn verliebt. Leider ist das Glück nur von kurzer Dauer, denn die Götter erinnern den Flüchtling an seine Mission und bewegen ihn so zur Abreise.

Apollo gibt Aeneas durch ein Orakel den Befehl, sich zur „alten Mutter“, nämlich nach Italien, zu begeben. Dort heiratet er Lavinia, die Tochter des Königs Latinus, und gründet aus Liebe zu ihr die Stadt Lavinium. Auf den gemeinsamen Sohn Iulus geht später die Entstehung von Alba Longa zurück, aus dem letztlich Rom hervorgegangen ist. Und die Julier wurden tatsächlich ein bedeutendes Geschlecht.

Dies widerspricht zwar dem Mythos um » Romulus und » Remus, aber immerhin kommen die Zwillinge dennoch ins Spiel: Silvius soll seinen Bruder Julus in Alba Longa als König beerbt haben. Alle folgenden Könige trugen diesen Beinamen, so auch Numitor Silvius, der gestürzte König, dessen Enkel die mythologischen Stadtgründer waren.