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Geld verdienen in der Neuzeit

Geld im alten Rom - gab es einen Sofortkredit?

Humor in der Antike

Über Jahrhunderte hinweg lag bei den alten Römern die Kindererziehung ganz in privater Hand. Die reichen Mütter leisteten sich eine Amme oder zumindest eine Dienerin, die sich um den Nachwuchs kümmerte.

Da sie meist aus Griechenland stammte, wuchs das Kind zweisprachig auf. In den ärmeren Schichten kümmerte sich die Mutter zunächst um die Kinder. Erst später trat in beiden Fällen der Vater auf, der seinen Söhnen verschiedene Sportarten beibrachte und sie in den elementaren Kenntnissen unterwies. Dazu bediente sich der Reiche eines gebildeten Helfers, des paedagogus, der die weitere Ausbildung seiner Schutzbefohlenen vorantrieb.

Erst die Kaiser richteten öffentliche Schulen ein, wobei besonders Hadrian und Trajan das Schulwesen förderten.

Die Elementarschule (ludus) war für alle 7- bis 12-Jährigen. Hier lernten sie rechnen, schreiben und lesen, und auch Gedächtnisübungen erachtete man als sehr wichtig. Die vermögenden Familien, die nicht auf den Broterwerb ihrer Kinder angewiesen waren, schickten sie anschließend auf die Literaturschule (grammaticus). Hier beschäftigte man sich vorwiegend mit dem Studium der Dichter, aber auch » Geschichte, Naturwissenschaften und Philosophie standen auf dem Lehrplan. Diese doch recht umfassende Ausbildung endete, wenn der Sohn ungefähr 17 Jahre alt war.

Allerdings war es das oft unerreichte Ziel der Reichen, ihr Kind anschließend auf eine der wenigen und dabei sehr renommierten Rhetorikschulen zu schicken. In einem ansprechenden Ambiente unterwies der Rhetor die jungen Erwachsenen speziell in der » Redekunst und der Philosophie. Nur wer auch diese Ausbildung hinter sich gebracht hatte, konnte später auf eine Tätigkeit als Jurist oder Politiker hoffen.

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