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Das bekannteste Kleidungsstück der alten Römer ist zweifelsfrei die Toga. Von vielen Illustrationen her kennt man vor allem Männer in diesen prachtvollen Gewändern.

Dabei handelt es sich um ein halbkreisförmiges Tuch mit einer in Länge von 5,60 und einer Breite von 2,20 Metern. Es war sehr kompliziert, dieses Kleidungsstück anzulegen, und man benötigte grundsätzlich eine helfende Hand. Die Toga war ausschließlich römischen Bürgern erlaubt.

Jungen, Beamten und Priestern war die toga praetxta vorbehalten, die mit purpurroten Streifen besetzt war. Die übrigen Männer dagegen hüllten sich in die rein weiße toga virilis. Der 17 März, das Bacchusfest, war der Tag, an dem ein junger Mann die Toga der Erwachsenen erhielt. Da das riesige Tuch nicht nur teuer, sondern auch unbequem anzulegen und zu tragen war, blieb es auf öffentliche Anlässen begrenzt, und selbst dann trugen es meist nur hochstehende Personen.

Im Alltag griffen Männer und Frauen eher auf die tunica zurück, ein gerade geschnittenes Kleidungsstück, das eine gewisse Ähnlichkeit mit einem modernen Hängerkleid hat. Die Männer trugen die tunica knielang, allerdings rutschte in späteren Jahrhunderten der Saum weiter nach unten. Die tunica der Frauen war weiter geschnitten, und sie bot speziell den Damen der Gesellschaft viele Möglichkeiten, ihren Prunk zu zeigen: Kostbare Broschen und Fibeln sowie goldene Bordüren schmückten das an sich schlichte Kleid, und häufig trug man noch ein zartes Obergewand mit kleiner Schleppe dazu.

Im Freien war für Frauen und Männer der Mantel (pallium) gedacht. Dabei handelte es sich um ein rechteckiges Tuch, das man einfach um den Körper schlang. Häufig war es noch mit einer Kapuze versehen. Speziell die verheirateten Frauen bedeckten mit dem Mantel auch einen Teil des Kopfes.

Den Hüftschurz (cinctus) trugen wohlhabende Männer als eine Art Unterwäsche. Sonst war er bei Dienern und Gladiatoren zu sehen.