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Gott des Krieges

Der römische Gott Mars war der Gott des Krieges und der Schlachten. Der Sage nach war er der eheliche Sohn des Jupiter und der Juno. Neben Jupiter war er die wichtigste Gottheit der alten Römer. Er wurde später mit dem griechischen Gott Ares gleichgesetzt, übertraf diesen jedoch an Bedeutung und somit auch an kultischer Verehrung. Ihm war beispielsweise der Monat März (bei den Römern der erste Monat des Jahres) geweiht.

Als Gott des Krieges wurde ihm vom kriegsliebenden Volk der Römer, das bekannt war für seinen Drang, ganz Europa, Teile Afrikas und des mittleren Ostens zu unterwerfen, eine besondere Verehrung zu Teil; wie z.B. Prozessionen auf dem nahe Roms gelegenen Marsfeld (Campus Martius) im März und Oktober, oder auch Spiele und Pferdeopfer. Abgeleitet vom Namen, spricht man auch heute noch von „martialisch“, wenn etwas im kriegerischen Zusammenhang steht. Mars als Vater der Zwillinge Romulus und Remus in der Gründungslegende Roms gilt damit auch als Urahne des römischen Volkes. Nach mythologischen Erzählungen soll der Kriegsgott Sohn der Juno sein, Göttin der Geburt und Ehe, die im Vorbeigehen an einer Orchidee mit ihm schwanger wurde.

Neben seiner Funktion als Kriegsgott wurde Mars auch als Gott der Vegetation verehrt und ihm zu Ehren wurden Tier- bzw. Feldopfer dargebracht.
Dargestellt wird Mars häufig als kräftiger, junger Mann mit Rüstung und Lanze, oder als bärtiger, väterlicher Soldat. Sein Wesen war einerseits wild, andererseits auch friedlich. Als Spender von Fruchtbarkeit und Gesundheit für Menschen, Tiere und Felder, aber auch verantwortlich für Unheil und Verwüstung gleichermaßen, nahm er eine Schlüsselposition für das ihn verehrende und anbetende Volk ein, da Fruchtbarkeit von Mensch, Tier und Boden der Ausgangspunkt eines lebendigen Volkes waren.

Der Monat März, der Name Marcus („dem Mars geweiht“) und der Planet Mars zeugen noch heute vom großen Einfluss dieser Gottheit auf die gegenwärtige Kultur.