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Geld verdienen in der Neuzeit

Geld im alten Rom - gab es einen Sofortkredit?

Humor in der Antike

Wer an Sport in der Antike denkt, hat die Bilder des alten Olympia vor Augen. Dabei gab es auch im alten Rom die körperliche Ertüchtigung, die hier aber wohl einen etwas anderen Stellenwert hatte als bei den Griechen. Denn man war der Überzeugung, dass Körper und Geist eine Einheit bildeten, dass also kluge Gedanken nur bei körperlichem Wohlbefinden möglich seien.

Somit unterrichtete man bereits die Kinder im Sport, und die jungen Erwachsenen trainierten speziell auf dem Marsfeld vor den Toren Roms in erster Linie den Diskuswurf, aber auch das Springen mit Gewichten und vor allem der Ringkampf waren sehr beliebt. Hier fanden echte Wettkämpfe statt, die zwar noch weit entfernt von den olympischen der Griechen waren, aber dennoch einen guten Gradmesser für die eigenen Fähigkeiten darstellten.

Dass diese Sportarten den Männern vorbehalten waren, versteht sich von selbst. Und sie entspannten nach dem harten Training beim Ballspiel. Dabei durften auch die jungen Mädchen ihre Geschicklichkeit üben. Schriftliche Aufzeichnungen darüber gibt es zwar kaum, aber aus den Illustrationen weiß man, dass es sogar unterschiedlich große Bälle gab.

Die richtig großen und bedeutenden Wettkämpfe sah die römische Oberschichte aber eher als Zuschauer – die Sklaven sollten sich zum Amüsement ihrer Herren anstrengen und – wie bei den grausamen Gladiatorenkämpfen – regelrecht verheizen lassen. 186 v. Chr. holte Fulvius Nobilior griechische Sportler nach Rom, und etwa 100 Jahre später ließ Sulla die Olympischen Spiele ganz offiziell hier ausrichten. Nero soll sogar als Wagenlenker daran teilgenommen haben. Überhaupt sind die Wagenrennen die einzigen Wettkämpfe, an denen sich auch freie Menschen beteiligten – so groß waren offenbar die Spannung und vor allem der öffentliche Ruhm.