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Geld verdienen in der Neuzeit

Geld im alten Rom - gab es einen Sofortkredit?

Humor in der Antike

Wir alle kennen von Ausgrabungen und Rekonstruktionen die geräumigen altrömischen Häuser, die meist um ein Atrium, also einen Innenhof, herum gebaut waren. So komfortabel lebten allerdings lediglich die Reichen. Die Mehrzahl der Römer musste in regelrechten Mietskasernen hausen.

Diese teilweise bis zu sechs Etagen hohen Bauten hatten weder Fenster noch auch nur die einfachste Art von Latrinen, wie man damals die Toiletten bezeichnete. Auch Heizung und fließendes Wasser waren nicht vorhanden. Vielmehr mussten sich die Menschen in engen, finsteren Räumen aufhalten und sogar darin kochen, und zwar über stark rußenden Kohlefeuern. Immerhin gab es die öffentlichen Bäder, und zwar in großer Zahl. Hier konnten die bedauernswerten Menschen ein wenig entspannen (und sich außerdem reinigen).

Den krassen Gegensatz dazu bildeten die Atriumhäuser. Die wichtigsten Räume darin waren das Schlafzimmer des Familienoberhauptes sowie die daran angrenzenden Zimmer, die als Ahnengalerie dienten. Zur Straße hin gab es meist ein Ladengeschäft, das aber innen vom Wohnbereich abgetrennt war. Nach hinten gelangte man in einen kleinen Garten. Im Zentrum, nämlich dem Atrium, war ursprünglich ein Becken im Boden eingelassen, in dem man das Regenwasser sammelte. Später löste man das Atrium durch einen innen liegenden Garten ab.

Um sich von dem stressigen Leben in der Stadt und den vielfältigen Verpflichtungen dort zu erholen, unterhielten die vermögenden Römer oft genug auch ein Landhaus, villa genannt. Es stand dem domus, also dem Stadthaus, in keiner Weise nach – im Gegenteil: Meist war es noch weitaus komfortabler und geräumiger und verfügte nicht selten sogar über etliche Möglichkeiten, sich kulturell oder sportlich zu beschäftigen. Zumindest gab es sehr großzügige und (von den Sklaven das ganze Jahr hindurch) perfekt gepflegte Gartenanlagen.