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Humor in der Antike

Vater aller Götter und Menschen

Zeus ist in der griechischen Mythologie der oberste olympische Gott, der Vater aller Götter und Menschen. Des Weiteren wurde er als Wettergott und Gott des Schicksals verehrt.

Der Sage nach stammt er von den Titanen Kronos und Rhea ab. Es heißt, dass Kronos fürchtete, durch seine eigenen Kinder entmachtet zu werden – aus diesem Grund fraß er sie alle gleich nach der Geburt auf. Zeus jedoch wurde durch eine List seiner Mutter gerettet. Sie brachte ihn in einer Höhle in der Nähe von Kreta zur Welt und hielt ihn dort versteckt. Kronos gab sie stattdessen einen in Windeln gewickelten Stein, welchen dieser verschlang. Später gelingt es Zeus, Kronos dazu zu bringen, seine Geschwister wieder auszuspucken.

Mit dem römischen Gott Jupiter verbindet ihn nicht nur sein Status als Göttervater, sondern auch derselbe indogermanische Ursprung seines Namens.
Doch auch der Göttervater selbst war nicht allmächtig. Der Sage nach musste er sich seinen eigenen Töchtern beugen, den Moiren. Sie stellten das Schicksal dar.
Auch gegen seinen Vater, den Titanen Kronos, kam es zum Kampf. Jedoch kämpfte Zeus nicht allein: es war der Kampf der Götter gegen die Titanen um die Weltherrschaft. Die Götter kämpften vom Olymp aus, die Titanen von einem Gebirge namens Othrys. Da in diesem Kampf lange Zeit keine Entscheidung fiel, holten sich die Götter schließlich Unterstützung von den Kyklopen, den Geschwistern der Titanen, die sie aus dem Tartaros befreiten. Als Dank erhielten die Götter von ihnen Blitz und Donner als Waffen und so besiegten sie schließlich die Titanen, welche nun ihrerseits in den Tartaros verbannt wurden.
Nach diesem Sieg wurde Zeus zum Herrscher der Götter. Er teilte die Welt in drei Teile ein, die fortan von ihm selbst (Himmel), Poseidon (Meer) und Hades (Unterwelt) beherrscht wurden.

Auch in der Philosophie spielte Zeus eine wichtige Rolle: er wurde unter anderem als Weltgrund, Urkraft und kosmische Vernunft gesehen.